#tb Feel Festival 2016

Verliebt ins Feel

Verliebt in das Gefühl, über einen endlos langen Strand zu blicken und sich wie am Meer zu fühlen. Verliebt darin, zwischen grünen Gräsern und kleinen Tannenbäumen aufzuwachen, fast wie in einem kleinen Wald. Statt Eichhörnchen laufen verrückte Menschen umher. Glitzer und viele Farben machen den Bergheider See zum Wochenende des Feel Festivals zu etwas ganz Besonderem. Das Feel Festival ist einfach perfekt, alles was man sich von einem Festival erträumt, ist dort zu finden. Zwar ist es groß, aber es entsteht trotzdem eine familiäre Atmosphäre. So gibt es große aber auch kleine Floors und viel zu entdecken. So habe auch ich es im letzten Jahr nicht geschafft, alle 17 Bühnen zu bestaunen.

Das Feel Festival ist eines dieser Festivals, dass ich immer wieder besuchen würde. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Und so werde ich auch wieder im Jahr 2017 mit viel Glitzer und tanzend am Strand dabei sein (06.07-10.07.2017).

Daniel, mein Freund und gleichzeitig DJ, hat bei dem Feel Festival 2016 aufgelegt und konnte mir so eine Freikarte verschaffen. Das Festival erlebt gerade einen ernormen Aufschwung, sodass die Preise steigen. Leider sind die Tickets für 2017 bereits ausverkauft und ihr könnt keine mehr erwerben, ABER ein Geheimtipp: Dieselben Veranstalter machen das Artlake-Festival im August auch am Bergheider See. Die Musik ist zwar entspannter, also eher weniger harter Techno, aber es gibt viele Workshops, Poetry Slam und vieles mehr. Hier könnt ihr die tolle Location auch genießen. Doch nun geht es um das zauberhafte Feel Festival.

Beim Feel ist für jeden was dabei! Von RnB auf dem Prince Charles Floor, über die große Mainstage mit vielen bekannten Acts aus den Pop-Charts, hin zu elektronischer Musik in allen Facetten. Harter Techno in der nachgebauten Burg Schnabel (einem Club in Berlin) in der Nacht, in den Morgenstunden den Sonnenaufgang bei melodischem House genießen, zu spüren, wie die ersten Sonnenstrahlen deine Haut küssen und das Leben einfach perfekter nicht sein kann.  Hach, war das schön! Pures Glück empfand ich auf dem Feel. Wie ein Urlaub war das Festival für mich, 4 Tage in einer komplett anderen verrückten, freien Welt. Festivals sind für mich Urlaub, besonders weil ich abschalte, mich auf mein Hab und Gut in meinem Zelt beschränke und vier Tage nur draußen bin (was mir als Student, der nur vor dem PC sitzt und u.a. Webseiten schreibt sehr zu Gute kommt, haha).

Hier könnt ihr einmal reinhören, was Daniel Heinrich so auf dem Feel Festival auf dem Zauberwaldfloor (in einem Baum) gespielt hat. https://soundcloud.com/daniel-heinrich-030/daniel-heinrich-b2b-odriscol-at-feel-festival-2016-zauberwald-floor

Das Besondere am Feel Festival ist unter anderem, dass das Line-up vorher nicht bekannt gegeben wird und dass extrem viele schöne Menschen auf diesem Festival anzutreffen sind, witzigerweise. Das mit dem Line-up finde ich sehr gut! Generell meine ich, man sollte sich nicht über seine Musikrichtung definieren. Ich habe manchmal das Gefühl, dass direkt nach „Was machst du so? Studium oder Ausbildung?“  – „Zu was gehst du so feiern?“ folgt. Definiert euch nicht über Genre und Szenen, hört das und tanzt zu der Musik, die euch gefällt. Vor allem tragt die Kleidung, die ihr wollt – den einen Tag als Berghaini – ganz in Schwarz, den anderen Tag ein Goanaut mit vertippter Hippie Kleidung und am nächsten Business Kleidung mit Michael Kors Uhr. Vielseitigkeit ist gut und man sollte diese nicht mit „du passt dich nur an und hast keinen eigenen Stil “ – verwechseln. Ich finde es sowieso viel interessanter, wenn ich einen Menschen in so verschieden Facetten kennenlerne und weiß, dass der oder diejenige sich über mehr definiert als nur ein Genre und alles, was zu dem dazu gehörigen Lifestyle gehört.

Back to the Feel Festival again… Ich freue mich schon wahnsinnig auf das Feel Festival 2017 im Juli, auch wenn ich direkt die Woche danach vier Klausuren schreiben muss. Aber hey: Man lebt nur einmal! Hier kommen ein paar Impressionen von dem super krassen glitzrigen verrückten und traumhaften Feel Festival 2016:

Es gab sogar Feuerwerk und eine Omi, die auf dem total seltsamen Kunstfloor Manyfield aufgelegt hat. Das Essen dort ist immer sehr lecker und man neue Gerichte ausprobieren, sehr cool! Toiletten gibt es auch genug. Ich hatte Glück und durfte das Gelände mit dem Auto befahren, was aber nicht für jeden erlaubt war, um die Pflanzen zu schützen, denke ich. Außerdem liegt der Bergheider See nur ca. 1h entfernt von Berlin. Auf der Hinfahrt waren wir im Stau, weshalb wir direkt auf der Autobahn erstmal unseren Campingstuhl ausgepackt haben.


Ich wünsche allen Frohe Ostern und den Studis einen entspannten Semesterstart.

Liebe Grüße,

Eure Jessi

 
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